Auszeichnung
Barbara Stamm zeichnet die Brauerei Göller mit dem Brauring Qualitätssiegel aus


Verleihung-Brauring-2015

Unser Bild zeigt (v.l.): Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Franz-Josef Göller, Eva Göller, Hopfenkönigin  Johanna Reith sowie Brauring Vorsitzender Eckhard Himmel.

Anlässlich der diesjährigen Qualitätssiegelauszeichnung der Brauring Kooperation, einem freiwilligen Qualitätsverbund mittelständischer Privatbrauereien, trafen sich die zu Ehrenden im Luisengarten in Würzburg.

Der Brauring Vorsitzende Eckhard Himmel freute sich, neben den anwesenden Brauereien auch hochrangige Gäste begrüßen zu dürfen.

Die amtierende Hopfenkönigin der Hallertau, Johanna Reith war ebenso gekommen wie der stellvertretende Landrat des Landkreises Kitzingen, Herr Paul Streng, der 1.Bürgermeister von Würzburg Dr. Adolf Bauer, der Bürgermeister von Kitzingen Thomas Reichert sowie als Festrednerin die Präsidentin des Bayrischen Landtages, Frau Barbara Stamm.

In seiner Begrüßungsrede gab Himmel einen kurzen Abriss der bisherigen Veranstaltungen zur Qualitätssiegel Auszeichnung und erläuterte den Hintergrund, weshalb man sich diesmal in einer Weinhochburg traf.

In Zeiten der immer schwieriger werdenden Märkte und veränderten Verbraucherverhalten habe Bier nach wie vor eine hohe Bedeutung für die Kultur in Deutschland.

Er hob hervor, dass die mittelständischen Brauerkollegen einen wichtigen Beitrag in ihren Regionen in vielen Bereichen leisten. Ob als Arbeitgeber, Ausbildungsbetrieb, Auftraggeber fürs Handwerk, Förderer von Kultur und Sport bis hin zum Steuerzahler, die Brauereien sind regional stark verwurzelt.

Und der verantwortungsvolle Biergenuss ist ein wichtiger Bestandteil der Kultur und Lebensqualität.

Er forderte die Kolleginnen und Kollegen auf, im Bestreben, hochwertige Biere zu produzieren und die Biervielfalt weiter zu stärken und sich nicht vom Preisdiktat der Großen im Lebensmittelhandel leiten zu lassen, nicht nachzulassen.

Der Brauring Geschäftsführer Matthias Hajenski erläuterte den anwesenden Gästen noch einmal die Grundidee dieser Qualitätsauszeichnung. Nicht ein erster, zweiter oder dritter Platz in einem Wettbewerb stehe im Mittelpunkt, sondern die nachhaltige Sicherheit für den Verbraucher, ein qualitativ hochwertiges, von unabhängigen Instituten geprüftes Produkt zu kaufen, das aus einer in der Region beheimateten Privatbrauerei kommt, und nicht aus einem Konzernbetrieb, der mit den Sorgen und Bedürfnissen in der Heimatregion nichts zu tun hat.

Nach den Grußworten der Hopfenkönigin Johanna Reith und dem 1. Bürgermeister Dr. Adolf Bauer hielt die Präsidentin des Bayrischen Landtages die Festrede.

Sie würdigte die Leistungen der mittelständischen Betriebe und bekannte sich, nicht erst seit ihr von der Gemeinschaft Mainfranken-Bier der Gambrinus verliehen wurde, zu ihrer Leidenschaft für gutes Bier.

Mit dieser Auszeichnung zeigt der Mittelstand auch bei der Braukunst seine Klasse. Die Bürgerinnen und Bürger schätzen das und bekennen sich wieder verstärkt zu „ihrer Brauerei“.

Sie gehört zum Ort, zur Region und ist das Fundament für die Biervielfalt, mittlerweile, in Anspielung auf die Weinregion in der die Veranstaltung stattfindet, wird Bier auch wie Wein beschrieben.

Sie lobte solche freiwilligen Qualitätsverbünde wie den Brauring und hofft, dass die auszuzeichnenden Brauereien weiterhin ihren Teil zur nicht nur bayrischen Bierkultur ein Jahr vor dem 500 jährigen Jubiläum des Reinheitsgebotes beitragen.

Anschließend erhielt die Brauerei Göller, vertreten durch Eva und Franz-Josef Göller von Frau Stamm, unterstützt von der Hallertauer Hopfenkönigin und Brauring Vorsitzendem Eckhard Himmel, die Urkunde für das Brauring Qualitätssiegel und die goldene Medaille.


Meiningers International Craft Beer Award 2018

1090 Biere aus 28 Nationen waren im Wettbewerb
- die Brauerei Göller
wurde mit 2 Medaillen
ausgezeichnet:

Rauchbier - GOLD
(das dritte Jahr in Folge)
Kaiser Heinrich Urstoff - SILBER