Auszeichnung für gleichbleibend gute Qualität
Bayrischer Staatsminister Brunner überreicht Brauring Qualitätsauszeichnung an die Brauerei Göller


Brauringsiegel-500

Am 1.Juni hat die Brauring Kooperation zur Verleihung dieser rein mittelständischen Qualitätsauszeichnung in den Bayrischen Wald eingeladen.

Im Bayrischen Nationalpark, am Baumwipfelpfad, trafen sich die auszuzeichnenden Brauereien aus Deutschland und Österreich, um von der Bayrischen Bierkönigin Barbara Horstmann und dem Bayrischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner ihre Urkunden und Medaillen entgegenzunehmen. Und die Brauerei Göller „Zur Alten Freyung“, Zeil am Main war dabei!

Begrüßt wurden die Veranstaltungsteilnehmer vom Hausherrn, dem stellvertretenden Nationalparks Leiter Karl Barthmann, der die Vorzüge dieses außergewöhnlichen Ortes herausstellte.

Anschließend begrüßte der Landrat des Kreises Freyung- Grafenau, Ludwig Lankl die Gäste und freute sich, dass diese Auszeichnung hier, in dieser Region, wo noch echte Biertrinker zu Hause sind, vorgenommen wird.

Brauring Vorsitzender Eckhard Himmel betonte in seiner Begrüßung, dass die Qualitätssiegelverwender bewusst Plätze in Deutschland zu dieser Veranstaltung auswählen, die etwas nicht Alltägliches zu bieten haben, und der Baumwipfelpfad mit dem Baumei, ist ein solcher Ort. Und er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Zahl der Brauring Mitglieder, die diese einzigartige mittelständische Qualitätsauszeichnung verwenden, weiter wachsen werde.

Brauring Geschäftsführer Matthias Hajenski erinnerte die anwesenden Brauereien noch einmal an die Bedeutung des Qualitätssiegels. Mit dem Einsatz biete die Brauerei dem Endverbraucher Hilfestellung bei der Einkaufsentscheidung. Nicht nur, dass der Kunde bei den Privatbrauereien die handelnden Personen in der Region persönlich kennt, sondern auch, dass die Betriebe durch die regionale Ausrichtung zum Erhalt der wirtschaftlichen Stärke und der Arbeitsplatzsicherung in der Region beitragen und ihre Steuern hier, und nicht in Holland oder Belgien entrichten.

Das Qualitätssiegel ist kein erster, zweiter oder dritter Preis in einem Wettbewerb, sondern ein durch unabhängige Institute geprüfter Qualitätsnachweis, der dem Verbraucher die Sicherheit der anhaltenden, gleichbleibend guten Qualität belegt.

Und er forderte die Brauereien auf, von dem umfassenden Angebot an Marketingaktivitäten über das ganze Jahr hinweg Gebrauch zu machen.

Nachdem die amtierende Bayrische Bierkönigin Barbara Horstmann die Gäste begrüßt hatte, folgte die Festrede des Bayrischen Staatsministers Helmut Brunner.
Er betonte, dass es ihn besonders freue, den ausgezeichneten Ruf der bayrischen Biere durch die Auszeichnung bestätigt zu sehen.

Er verwies auf die mehr als 600 Brauereien des Freistaates, die knapp die Hälfte aller deutschen Brauereien ausmacht. Und er betonte, dass der gute Ruf des bayrischen Bieres nicht nur an der jahrhundertelangen Erfahrung liege, sondern auch an der Qualität und Genuss- und Lebenskultur.

Mit dem bayrischen Reinheitsgebot von 1516 verfügt Bayern über die älteste, noch heute gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt, mit dem Oktoberfest über das größte Bierfest der Welt und die größten Hopfen- und Braugerstenanbaugebiete liegen ebenfalls im Freistaat.

Aber die Bedeutung des Bieres für viele Menschen ist deutlich größer, als sich das in Zahlen ausdrücken lässt: Bier ist identitätsstiftend, ein Stück Heimat.

Neben der exzellenten Qualität ist auch die besondere Vielfalt hervorzuheben, diese Vielfalt muss erhalten bleiben.

Der Minister sieht den Trend zur Regionalität. In Zeiten der zunehmenden Globalisierung und Gleichmachung möchten viele Leute wissen, woher die Produkte kommen und sie möchten die Wirtschaftskreisläufe in der Region unterstützen.

Gelebte Regionalität und hoher konsequenter Qualitätsanspruch sind wichtige Erfolgsfaktoren, um auf dem hart umkämpften Biermarkt zu bestehen. Er forderte die anwesenden Brauereien auf, diese Chance zu nutzen und sich glaubwürdig zu positionieren. Das Brauring Qualitätssiegel hilft ihnen dabei.

Der Minister schloss seine bemerkenswerte Festrede mit dem Satz: „ Sie alle haben sich der Biervielfalt und Regionalität verschrieben. Ich freue mich, dass mit der heutigen Verleihung des Brauring-Qualitätssiegels Unternehmen ausgezeichnet werden, die beständig das Ziel verfolgen, ein Bier höchster Güte mit einer eigenen Identität zu brauen, die sich ihrer Region verpflichtet fühlen und das auch leben und die damit helfen, die Besonderheiten der bayrischen und deutschen Bierkultur und die vielen traditionellen Bierspezialitäten zu erhalten.“

Die ausgezeichnete Brauerei Göller „Zur Alten Freyung“, die Ihre Biere jährlich bei unabhängigen Instituten prüfen lässt, lebt mit den Aussagen dieses Qualitätszeichens diese Philosophie und trägt dazu bei, die Bierkultur und –Vielfalt weiter zu stärken. Gegen den Trend des Preisverhaus und Einheitsgeschmackes.

Herr Kurt Müller, Außendienstmitarbeiter der Brauerei Göller nahm die Auszeichnung in Neuschönau aus den Händen von der Bayrischen Bierkönigin Barbara Horstmann, Staatsminister Helmut Brunner und dem Brauring Vorsitzenden Eckhard Himmel entgegen.

Den Abschluss dieser gelungenen Veranstaltung bildete der Besuch des Baumwipfelpfades, mit dem herrlichen Blick vom Baumei über den Bayrischen Nationalpark.

Unser Foto zeigt: Bayrischer Staatsminister Helmut Brunner (l.) die Bayrische Bierkönig Barbara Horstmann, Brauring Vorsitzender Eckhard Himmel (r.) bei der Überreichung von Qualitätssiegel-Urkunde und Medaille an Außendienstmitarbeiter Kurt Müller von der Brauerei Göller, „Zur Alten Freyung“ , Zeil am Main.


 


Meiningers International Craft Beer Award 2017

970 Biere aus 28 Nationen waren im Wettbewerb
- die Brauerei Göller
wurde mit 4 Medaillen
ausgezeichnet:

Rauchbier - GOLD
Kellerbier - SILBER
Freyungs-Ale - SILBER
Hefeweizen Alkoholfrei - SILBER