Spartathlon 2011
Mit Göller MAX Sports n'Fun und Hefeweizen zum Finisher-Rekord

Sparathlon11-500 

216 km durch das Tal des Todes in Kalifornien, 250 km auf der Kirschblütenstraße in Japan oder die 246 km des Spartathlons von Athen nach Sparta. Die drei härtesten Nonstop-Rennen der Welt hat Hubert Karl bereits alle schon unter 30 Stunden als einziger Läufer der Welt bestritten und kann die Ansage des schwedischen Spitzenläufers Rune Larsson nur bestätigen:
„Enjoy Spartathlon. Keep in mind that Spartathlon is the greatest race on this planet!

Geschichtlicher Hintergrund
Wer sich dem Rennen in Griechenland stellt, muss wissen, was ihn erwartet!
Hitze, starker Gegenwind, knapp 3000 Höhenmeter, die zu laufenden 246 km über Berg und Tal – alles Voraussetzungen, die schon vor 2.500 Jahren der Botenläufer Pheidippides hatte, als er versuchte die spartanische Armee mit ihrem König Leonidas zu überzeugen die Athener im Kampf gegen die Perser zu unterstützen.

1982 wagte sich der britische Armeeleutnant, John Foden, mit einigen seiner Soldaten diese historisch überlieferte Strecke laufend zu bewältigen. Die Geschichtsbücher geben nur wenig preis über diese Herausforderung. So fand man unter dem Geschichtsschreiber Herodot die Information, dass Pheidippides bei Sonnenaufgang in Athen gestartet sein soll und bei Sonnenuntergang des nächsten Tages in Sparta ankam – also nach etwa 36 Stunden. John Foden und einem Soldaten gelang es, die Vorgaben zu erfüllen, so wurde der Wettlauf ein Jahr später offiziell als „Spartathlon“ ausgeschrieben.
Am ersten Spartathlon 1983 nahmen insgesamt 48 Läufer teil, von denen nur 16 das Ziel erreichten. 29 Jahre später, also heuer, stellten sich insgesamt 311 Läufer und Läuferinnen, von denen 145 in Sparta ankamen. Die niedrigste Finisherquote in der Geschichte des Laufes lag bei 18 % und nur zweimal konnten über 50 % der Teilnehmer das Ziel erreichen. Diese großen Schwankungen sind Ausdruck der äußeren Einflüsse wie Hitze, Kälte in der Nacht, überraschende Wolkenbrüche und starker Wind.

Als Hubert Karl 1992 das erste Mal am Start war, war es bereits die 10. Auflage dieses Rennens. Damals schaute der unerfahrene Zeiler ganz stolz auf den britischen Läufer Robert Meadowcroft, der zum 10. Mal finishte, auf. Meadowcroft gelang es in seiner Spartathlonkarriere insgesamt 14 Mal im Zeitlimit zu bleiben. Viele Jahre hatte er diese Führungsrolle inne, bis der Finne Seppo Leinonen 2006 als erster Läufer zum 15. Mal Sparta erreichen konnte. Leinonen ging insgesamt 25 Mal an den Start. Heuer verfolgte er als Gast das Rennen und gilt unter den Läufern liebevoll als „Großvater“ des Spartathlon. Seppo hat sich das letzte Septemberwochenende für den Spartathlon freigehalten, da dieser Termin einfach ein Teil seines Lebens ist und er sich in der Familie der Spartathleten wohl und immer willkommen fühlt.

Führungswechsel durch Hubert Karl
Heuer gelang es nun Hubert Karl zum 16. Mal zu finishen und die weltweite Führungsrolle zu übernehmen. Zur großen Freude und Ehre Hubert Karls, erklärte sich als guter und geschätzter Lauffreund Seppo Leinonen bereit, im Ziel bei der Statue König Leonidas in Sparta den Zieleinlauf des Zeilers mitzuerleben und ihm als erster zu gratulieren.
Zehnter, Elfter und Zwölfter war Karl schon bei diesem Rennen geworden und seine Bestzeit liegt bei 28:59 Stunden. In diesem Jahr blieb die Uhr mit der Berührung des Fußes des Königs Leonidas bei 33:53 Stunden stehen und er belegte den 62. Platz. 16 Läufer unterboten die magische 30 Stunden-Marke und der Sieger Ivan Cudin aus Italien benötigte 22:57 Stunden bis zum Ziel.
Fast 3000 Höhenmeter bis Sparta
Das Rennen kann man praktisch in drei Abschnitte einteilen: Die ersten 80 km von Athen nach Korinth verlaufen nach 20 km durch den morgendlichen Berufsverkehr der griechischen Hauptstadt, hauptsächlich an schönen Küstenstraßen entlang bis nach Korinth, wobei hier schon fast 500 Höhenmeter zu bewältigen sind und die Hitze einem auf diesem Abschnitt am meisten zusetzt.
Der schwierigste Abschnitt erfolgt nach dem passieren der Straße von Korinth bis zum Sangas Pass, den man nach 160 Kilometern erreicht. Einsetzende Müdigkeit, Dunkelheit, schlechte Wegstrecken und im Vergleich der zu laufenden Höhenmeter fast eine Besteigung der Zugspitze, lassen hier die meisten Teilnehmer scheitern.
Wer die Passhöhe und den gefährlichen steilen Abstieg geschafft hat, besitzt nun beste Chancen das Ziel in Sparta zu erreichen. Nach einigen Schwierigkeiten in der Nacht hatte sich Hubert wieder gefangen und überholte im letzten Abschnitt über 50 Läufer und seine Taktik des verhaltenen, kontrollierten Laufens hatte sich ausgezahlt. Der Tagesanbruch und der Biorhythmus lassen den Körper trotz fehlender Nachtruhe wieder zu Kräften kommen.

Ernährungshaushalt spielt die entscheidende Rolle
Da der Körper auf einer solchen Distanz zwischen 12000 und 16000 kcal verbrennt, ist die Zufuhr von Energie ganz wichtig. Jeder Läufer entwickelt hier seine eigene Strategie. Durch den hohen Schweißverlust und dem damit verbundenen Verlust an Natrium und Kalium, ist es wichtig, diese beiden Mineralien ständig zuzuführen um damit den Flüssigkeitshaushalt zu regulieren. Zur Beruhigung des Magens trank Hubert hauptsächlich eine Mischung aus Anis-Fechel-Kümmel – Tee, 15 Flaschen Göller Max-Sports and Fun und drei alkoholfreie Göller-Hefeweizen, die durch ihren Hopfenanteil optimal dazu beitragen.


Meiningers International Craft Beer Award 2017

970 Biere aus 28 Nationen waren im Wettbewerb
- die Brauerei Göller
wurde mit 4 Medaillen
ausgezeichnet:

Rauchbier - GOLD
Kellerbier - SILBER
Freyungs-Ale - SILBER
Hefeweizen Alkoholfrei - SILBER